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Ich arbeite als Theatermacherin und Regisseurin an der Schnittstelle von Theater, Performance und partizipativer Kunst. Meine Arbeiten entstehen oft aus der Frage, wie Räume zu sozialen Versuchsanordnungen werden: Wer spricht, wer hört zu, wer entscheidet – und was lässt sich verschieben, wenn diese Ordnung in Bewegung gerät. Mich interessiert Regie als Praxis des Zuhörens, Strukturierens und Öffnens.

In kollektiven Prozessen entwickle ich Inszenierungen und performative Formate, die Menschen, Orte und Themen miteinander in Beziehung setzen und körperlich erfahrbar machen. Dabei bewege ich mich zwischen freier Szene, institutionellen Kontexten und sozialen Räumen.
Die Zusammenarbeit in Kollektiven ist ein zentraler Teil meiner Arbeitsweise, unter anderem mit hyper_real und dem wirvier Kollektiv.

Seit 2022 bin ich künstlerische Co-Leiterin des Jungen Ensemble Musiktheater Hamburg. Dort arbeite ich an großformatigen Projekten mit vielfältigen Ensembles, häufig mit Kindern und Jugendlichen. Meine Praxis versteht Theater als einen Ort der Aushandlung, des Spiels und der gemeinsamen Suche nach Formen.

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